"desert-magic-seminar" Las Vegas/USA 1986 u. 1987

BIOGRAPHIE

Nicht jeder kann von sich behaupten,

seinen Kindheitstraum verwirklicht zu haben.

 

Nürnberg ist meine Geburtsstadt.  Volksschule und anschließende Lehre in Nürnberg. Studium der Betriebswirtschaft in München und noch einige kaufmännische Weiterbildungsmaßnahmen waren die Grundlage meines früheren bürgerlichen Berufes. Mit 17 Jahren verließ ich mein Elternhaus. Bereits im Kindesalter  spielte ich Theater. Trat als Jugendlicher mit einem Rhönrad bei Showveranstaltungen in Nürnberg und Umgebung auf. Mit dem Rhönrad konnte ich auch einige Meisterschaften für mich entscheiden. Das alles war letztendlich mit ausschlaggebend,  alles, bis dahin in meinem bürgerlichen Beruf erreichte, aufzugeben. Wie wichtig meine Erfahrung im vorangegangen Berufsleben als Betriebswirt war, musste ich bald in meinem neuen Berufsleben feststellen.   So konnte ich meine Karriereplanung ohne fremde Hilfe selbst in die Hand nehmen. Die Zauberkunst war von 1967 bis 1987 natürlich erstmals mein Hobby, das ich in meiner Freizeit mit viel Leidenschaft und bereits in dieser Zeit als Amateur erfolgreich ausübte.

1988 gab ich meinen bürgerlichen Beruf als leitender Angestellter auf. Vorangegangen  ist der Besuch 1986 und 1987 des "desert-magic-seminar" in Las Vegas  und das Magic Castle in Hollywood/Los Angeles, die Akademie der Magischen Kunst. Dort  lernte ich von den großen Meistern der Sparte Magie und Illusionen. In Las Vegas war ich beide Male Gast bei Siegfried und Roy.  Alexandra absolvierte die Mannequinschule in München.   Nach über einem Jahr  der Vorbereitung starteten wir   in unseren neuen Lebensabschnitt. Mit Tochter Alexandra als Partnerin verzauberten wir unser Publikum von Flensburg bis Villach und von Wien bis Zürich. Zusammen standen wir mit vielen Stars und Sternchen auf der Bühne. Neben der Zauberkunst wurden wir als tricktechnische Berater und Darsteller in bekannten Theater-, Film– und Fernsehproduktionen engagiert. Für den Kinofilm Bibi Blocksberg kam unsere legendäre Schwerterillusion zum Einsatz. Wir berieten Regisseurin Franziska Buch, Corinna Harfouch (Hexe Rabia) und Edgar Selge (Schuldirektor Quirin Bartels). Für diesen Einsatz war ich solo und dann wieder mit Alexandra, fasst zwei Monate im Einsatz und pendelte zwischen Ingolstadt und dem Filmstudio in Geiselgasteig und dem Drehort Schulpforte bei Naumburg. In dem ARD-Fernsehfilm   Millionär für Mama spielte ich den Zauberer. In der wissenschaftlichen Dokumentation im Bayerischen Fernsehen Fälschung statt Forschung   waren wir mit mehreren zauberhaften Einsätzen zusehen. In der Dokumentation  setzten wir kritische Themen aus der Medizin, zum besseren Verständnis der Zuschauer, mit Zaubertricks um. Weitere Einsätze für Theater, Film und Fernsehen waren  Tierarzt Dr. Engel, Pleiten, Pech und Pannen,  Schlawiner Klub dem Kinderkanal des Bayerischen Fernsehens und Polizeiruf 110.  Als einer der Höhepunkte in unserer Karriere war der  Einsatz  im Deutschen Theater in München,  als ich kurzfristig für Copperfield einsprang, um den Intendantenwechsel  auf zauberhaft-magische Weise mit einer Großillusion zu vollziehen. Bei "Danke Riem" als krönenden Abschluss der ehemaligen Flughafengegner setzten wir mit Magie und Illusionen vor 1500 geladenen Gästen in München Trudering einen symbolischen Schlusspunkt. Was mir ewig in Erinnerungen bleiben wird, war mein Auftritt bei den Regensburger Domspatzen. Ich wurde mit Gesang empfangen und mit Gesang verabschiedet. Auf folgende Fernsehsender waren wir zu sehen: ARD, ZDF, Sat1, NDR, MDR, SWR, ORF2 u. a.  Des Weiteren  haben wir uns auf Kinder-Zauberveranstaltungen  spezialisiert. Wir gründeten das  Ingolstädter Zauberkunsttheater. 2003 wurde  uns von der Theaterkommission der Regierung von Oberbayern für die Kinder-Zaubershow "HOKUSPOKUS Zauberkunst für Kinder" das Prädikat "pädagogisch wertvoll"  (AZ 501 v. 17.3.2003) vergeben. Alle zehn Jurymitglieder der Prüfungskommission und 12 Schulklassen mit 250 verzauberten Grundschüler entschiedenen einstimmig(!) mit sehr gut. Ein seltenes Prüfungsergebnis! so die  Prüfungskommission.

2001 schrieb ich mein  erstes Buch mit dem Titel: "Traumberuf: Zauberkünstler". Aber wussten Sie,  dass ich, der Zauberer,  sich auch fürs Malen interessiere und hauptsächlich Abstrakt und Richtung Konkrete Kunst male? Aber das ist eine andere Geschichte.  Soviel: zwei meiner Gemälde sind bereits Eigentum von Museen. = siehe Navigationsleiste "Gemäldegalerie"

Pierre Breno